Trauring Herstellung

100%

deutsche Produktion

Alle Ringe werden zu 100% in Deutschland hergestellt.

100%

Recyceltes Edelmetall

Alle Ringe werden zu 100% aus receyceltem Gold, Platin & Palladium hergestellt

100%

konfliktfreie Diamanten

Alle Diamanten entsprechen zu 100% dem Kimberlyabkommen und sind garantiert konfliktfrei.

100%

Direkt vom Hersteller

Alle Ringe werden zu 100% direkt vom Hersteller bezogen. Dadurch können wir Hohe Qualität preiswert anbieten.

Wie ein Trauring entsteht:

Bevor neues entsteht, muss erst geschmolzen werden

Am Beginn des Produktionsprozesses stehen die Edelmetalle Platin, Gold, Silber, Palladium und Kupfer in ihrer reinsten Form.
In genauen Mischungsverhältnissen, je nachdem aus welcher Legierung der Trauring gefertigt werden soll (z.B. 14 kt, 18 kt, etc.)
werden die Materialien auf einer Präzisionswaage eingewogen und anschließend im Schmelzofen zu
“homogenen Leguren” geschmolzen (Gold bei ca. 1000 °, Platin bei ca. 1800 °).

Aus Barren werden Ronden

Anschließend werden aus der flüssigen Schmelze Barren gegossen, welche in mehreren Arbeitsgängen auf dünnere Bleche gewalzt werden. Hier entstehen bereits die ersten Verdichtungsvorgänge für ein optimales Material. Aus den Blechen werden die Ronden ausgestanzt, wobei man bei Ringbreiten von 5 mm bereits 60 Tonnen Druck zum Ausstanzen aus den Goldblechen braucht. Durch dieses Verfahren ist sichergestellt, dass alle Trauringe fugenlos sind und aus einem Stück hergestellt sind.

Wie die Ronde zum Ringrohling wird

Diese “einfache Beilagscheibe” aus Edelmetall wird in einem weiteren Kaltverformungsvorgang über verschieden Dorne gepresst, so dass die flache Scheibe zum Ring wird. Am Ende werden die Rohlinge auf die richtige Weite “rolliert”. Das ist ein Verfahren, bei dem der Ring durch den Druck von 2 Rollen in seiner Dicke zusammengepresst wird und dafür an Durchmesser zunimmt.

Diese verschiedenen Verformungsvorgänge mit Zwischenglühen stellen sicher, dass das Ausgangsmaterial maximal verdichtet wird, und somit als Vorraussetzung für Härte und langem Halt dient. Diese aufwändige Art der Produktion ist dem Vakuumgussverfahren der Massenschmuckware weit überlegen.

Vom Rohling zum Ring

Da alle Ringe kundenspezifisch auf Bestellung gefertigt werden, wird ein Rohling hergestellt, der ca. 0,5 mm in Breite und Höhe stärker sein muss als der fertige Ring, denn durch das Drehen und Fräsen bekommt der Ring seine endgültige Form. Beim Drehen wird mit Diamantwerkzeugen außen, innen und seitlich auf CNC-gesteuerten Drehmaschinen soviel Edelmetall abgespant, bis der Ring seine endgültige Form bekommen hat.

Dabei wird zwischen geraden, leicht bis stark gewölbten sowie spitzovalen Profilen unterschieden. Die Übergänge hierbei sind fließend, da das Verhältnis von Höhe und Breite die Form entscheidend mitbeeinflußt. Der fertig gedrehte Ring hat schon eine glatte, leicht glänzende Oberfläche. Jetzt kommen anhand des bestellten Modells die verschieden Mattierungstechniken zum Einsatz. Hierbei kann aus einer Fülle von Varianten gewählt werden.
Sie erhalten bei uns nicht nur die gängigen Oberflächen längsmatt, eismatt, schwammmatt oder hammerschlag sondern auch individuelle Designs wie z. B. gräsermatt, rosenmatt oder ritterschlag.

Bei gefrästen Designs kommen die Trauringeauf Fräsmaschinen, wo sie durch Diamantwerkzeuge das finale Design bekommen. Durch das Spiel zwischen matten und glänzenden Flächen entstehen interessante Effekte.

Mehrfarbige Trauringe sind aufwendiger

Aufwändiger wird die Sache bei Ringen aus 2 oder 3 färbigem Gold oder Kombinationen von Platinringen mit Gold oder Palladium. Hierbei muss für jede Farbe der richtige Rohling gefertigt werden. Nun werden die Rohlinge durch den Einsatz von Lasern “zusammengeheftet” und anschließend in Sintermaschinen zusammengeschweißt.

In diesem Verfahren werden Rohlinge verschiedener Goldfarben knapp unterhalb des Schmelzpunktes so untrennbar miteinender verschweißt, dass sie wie ein homogenes Material weiterbearbeitet werden können. Diese Technologie ist dem herkömmlichen Lötverfahren weit überlegen, da kein Lot verwendet werden muss und die Lotstelle immer den schwächsten Punkt darstellt (Diese Tatsache kann bei späteren Weitenänderungen ein Problem darstellen). Nach dem Sintern werden diese genauso weiter gefräst oder gedreht wie bei den einfärbigen Ringen beschrieben worden ist.

Funkelde Details

Diamanten werden von ausgebildeten Edelsteinfassern von Hand in die jeweiligen Trauringe eingesetzt. Dies garantiert den festen Halt des Diamanten (rund, quadratisch, 3-eckig, herzförmig) wobei auf die verschiedene Härte der Gold- und Platinlegierungen Rücksicht genommen werden muss.

Weißgold ist zum Beispiel etwas härter als Gelbgold, Platin ist etwa gleich hart wie Weißgold jedoch wesentlich dichter und “zäher” und verlangt daher andere Fasstechniken.

Jeder Edelsteinfasser durchläuft eine 4-jährigen Lehrzeit, in der er die Erfahrung sammelt um Brillanten sicher und schön in Trauringe zu fassen. Hier sind Kunstfertigkeit und das Auge des Fachmannes gefragt.

Die Endpolitur

Nach dem Fassen kommen die Ringe in die Endfertigung. Hier werden sie von gelernten Poliseusen unter Anwendung mehrerer Schleif- und Poliervorgänge auf Hochglanz gebracht. Dieser aufwändige Vorgang muss nach wie vor von Hand gemacht werden, da man auf die bereits vorhanden Oberflächengestaltung Rücksicht nehmen muss, und das Auge der geübten Fachkraft einem mechanischen Polierverfahren um vieles überlegen ist.

Fertig

Am Ende all dieser Produktionsschritte steht ein Paar individuell gefertigter Trauringe, das durch die Hände unzähliger Fachleute gegangen ist, welche aus dem Zusammenspiel von perfekter Handwerkskunst und maschinellen Know How Ihre persönlichen Trau(m)ringe fertigen.

Die Gravur macht den Ring zu Ihrem Trauring

Nach dem Innenpolieren erhält der nun fertige Trauring seine ganz individuelle Gravur. Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Die Namen der Partner sowie das Hochzeitsdatum kann in verschieden Schriftarten graviert und mit unterschiedlichen Liebessymbolen ergänzt werden.

Das sprichwörtliche “Tüpfchen auf dem i” ist die persönliche Unterschriftsgravur:
Bei dieser Art der Gravur schreiben Braut und Bräutigam Ihren Gravurwunsch handschriftlich auf ein Blatt Papier. Diese Schrift wird eingescannt und über ein computergesteuertes Gravierverfahren auf die Innenseite der Ringe übertragen. Ein individuelleres Zeichen der Liebe, als die eigene Schrift des Partners in seinem Trauring zu tragen, ist kaum denkbar.

Unsere Trauringe & Verlobungsringe finden Sie hier: